von der Südstraße bis nach Asperden

Das erste Karnevalswochenende liegt nun hinter uns und die ersten Termine für die Prinzengarde der Pumpengemeinschaft Vrouwenpoort samt dem Gocher Musikverein ließen nicht lange auf sich warten. Am letzten Wochenende haben wir uns mit der gesamten Truppe wieder in unserer Narrenburg - „VrouwenPoorte“ - zusammengefunden. Das Signal zur Abfahrt ließ nicht lange auf sich warten.

Die Vorfreude auf die Karnevalstermine war unter den Gardisten, besonders bei den vier Profikickern Michi J., Sebastian J,, Tim V. und Julian R., sehr groß. Stand doch am Freitagabend schon ein erster Höhepunkt des diesjährigen Saalkarnevals auf dem Terminplan  – der Karnevalsabend von Kessel III; der dritten Mannschaft von SpVGgg Kessel! Da stellt sich die Frage, wie Kessel III. zum Saisonstart ohne diese Jungs überhaupt noch einen Punkt holen wird. Die sind nämlich mit der Vrouwenpoort unterwegs.

Aber der Reihe nach. Unser erster Auftritt war beim Kellerclub in der Südstraße in Goch. Dieser Besuch stellte eine kleine logistische Meisterleistung dar (siehe Bildergalerie), die wir zu meistern wussten! Mit 30 Musikern, 28 Funken und unzähligen Gardisten sind wir in den ca. 50m² großen und 1,90 hohen Keller einmarschiert. War das ein Spaß!

Bevor es mit dem Bus zum Neujahrsempfang der AVG bei „ter Kelling“ ging, konnten wir mit dem zwischenzeitlich gefallen Schnee kurz abkühlen. Bei der AVG durften und vor allem konnten, unsere Funken dann zum ersten Mal an diesem Wochenende für ein großes Publikum tanzen.

Dann ging es endlich, und ohne Zwischenstopp im Schnee, weiter zum bereits oben erwähnten Highlight des abends! Uli Joosten und Markus Plur, die beiden Sitzungspräsidenten, waren gerade dabei das Publikum auf den bevorstehenden Auftritt des Prinzenpaares vorzubereiten, da ertönten schon die Trommeln und der ganze Saal (wegen der hohen Nachfrage erstmals im Dorfhaus Hassum) stand auf den Stühlen! Ein eindrucksvolles Video von unserem Auftritt findet ihr bei uns auf unserer Facebookseite. Schau doch mal vorbei!

Den Abschluss des abends hatten wir dann beim ersten Zug der „Freiwilligen Feuerwehr“ aus Goch. Standesgemäß ließ unser Prinzenpaar den Abend auf der Drehleiter und in luftiger Höhe ausklingen!

Nach einer ersten Belastungsprobe unserer Narrenburg, trafen wir uns am nächsten Morgen in der Gaststätte „Verbeet“ auf der Frauenstraße. Von hier aus starteten wir zum traditionellen „RZK Frühshoppen“ ins „VrouwenPoorte“. An dieser Stelle gilt noch einmal unser Dank an alle Mitglieder des RZKs für die tolle Vorbereitung und Umsetzung der Prinzenkür und des Prinzenfrühshoppens.

Eine kleine Stärkung war von Nöten, schließlich ging es im Anschluss zum Haus Freudenberg. Nun konnten alle ihr tänzerisches (Un-) Vermögen zeigen, denn der Mittelball Tanzkurs lud zum Tanz ein! So wurden sich gegenseitig die Tänze präsentiert und unser Prinzenpaar und einige Gardisten haben eine kostenlose Tanzstunde bekommen – was zum Teil sicher auch von Nöten war.

Weiter ging es nach Krühan und im Anschluss, nachdem wir am Freitag schon den ersten Zug der „Freiwilligen Feuerwehr“ besucht haben, sind wir selbstverständlich auch noch beim zweiten Zug (Stadt Mitte) vorbeigekommen. Danke an alle Kameraden in Goch, die zu jeder Tages und Nachtzeit 365 Tage im Jahr für uns da sind.

Im „Rinkenhöfchen“ auf der Frauenstraße feierten wir den Abschluss des Tages. Viele schöne Erinnerungen verbinden uns mit unserer alten Heimat und Heini Franken, den wir alle sehr vermissen. Mit Bibi und Hansi haben wir uns zusammen erinnert, getanzt und gelacht!

Ohne unsere Sponsoren könnten wir die Session nicht bewältigen. Unser Gardebus bspw. steht uns während der siebenwöchigen Karnevalssession jederzeit zur Verfügung. Hier gilt der Firma Leineweber aus Goch ein ganz großes Dankeschön!

Bei der großen Verlosung des Gewinnspiels vom Werbering am Sonntag, durfte unser Prinzenpaar gemeinsam den zweiten Gewinner ziehen und unser Tanzcorps hatte den ersten Auftritt des Session im Gocher Kastell.

Der letzte Auftritt vom Wochenende war nochmal ein richtiger Knaller. Der große „AKV Gardebiwak“ war wieder einmal restlos ausverkauft und der Einzug durch das Publikum in der Flugzeughalle ein echtes Erlebnis! Im Anschluss konnten wir zusammen mit den Karnevalisten aus nah und fern feiern und unser zweites Wochenende ausklingen lassen. Ein schöneres Ende für vor einer Arbeitswoche lässt sich doch nicht erträumen.